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IT-Kongress |
Franz Goder
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Leitgedanken zum Workshop
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Die Fachschulen für Wirtschaft |
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Die Fachschulen für Wirtschaft sind in Nordrhein-Westfalen eine wichtige Säule der Weiterbildung. Sie decken in ihren Regionen einen wichtigen Teil des Weiterbildungsbedarfes im kaufmännischen Bereich ab. Den Absolventinnen und Absolventen eröffnen sie Aufstiegs- und Beförderungschancen. Die Fachschulen für Wirtschaft sind mit ihrem Weiterbildungsangebot in hohem Masse auf den Qualifizierungsbedarf der Wirtschaft ausgerichtet und bilden berufserfahrene Fachkräfte aus der Wirtschaft durch Förderung entsprechender Kompetenzen für Führungsaufgaben im unteren und mittleren Management fort.
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Wir können zum Beispiel die IT-Anteile in vier verschiedenen Varianten der Fachschule vergleichen | ||
Unterschiedliche Schwerpunkte und Zielrichtungen des späteren Qualifizierungs- und Einsatzbereiches der Absolventinnen und Absolventen lassen sich zum Beispiel aus den IT-Anteilen im Unterrichtsangebot mit der Bezeichnung „Wirtschaftsinformatik“ der hier verglichenen vier Varianten ableiten |
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Die Fachschule für Informatik mit dem Schwerpunkt Wirtschaft (1) bildet mit dem hohen Stundenanteil im IT-Bereich zum Beispiel für einen beruflichen Schwerpunkt im Bereich der Systembetreuung aus. Neben der maschinenorientierten Programmierung und Softwareentwicklung stehen die Beschäftigung mit SAP/R3 Anwendungen, Datenbanken und Informationssystemen, Betriebssystemen und Rechnerarchitektur. Themen wie Netzwerke und Systemverbund, Organisations- und Systemprogrammierung und angewandte Informatik stehen auf dem Stundenplan.
Auch für die Absolventinnen und Absolventen der Fachschule für Wirtschaft mit der Fachrichtung Wirtschaftsinformatik (2) sind Systembetreuung und Programment- wicklung sicherlich wichtige Ziele einer späteren beruflichen Tätigkeit. Auf der Tagesordnung der Weiterbildung stehen Themen wie Betriebssysteme, Netzwerk, Programmentwicklung, Datenbanken. Deutlichen Anteil hat aber auch die Auseinandersetzung mit Standardsoftware wie Textverarbeitung und Tabellenkalkulation, das Thema Datenkommunikation und die allgemeinen Bereiche der Organisationslehre Die Fachschule für Wirtschaft mit der Fachrichtung Betriebswirtschaft und dem Schwerpunkt Wirtschaftsinformatik (3) bereitet mit den nahezu ausgewogenen Anteilen im kommunikativen, im betriebswirtschaftlichen und im IT-Bereich fast gleichberechtigt auf Gestaltung und Nutzung von Programmen und Prozessen und die Übernahme von Managementaufgaben vor. Auf den Stundenplänen stehen zum Beispiel Standardsoftware mit Tabellenkalkulation und Datenbanken, SQL zur Datenbankadministration, VBA, Betriebssysteme, .Netzwerkbetrieb Zunehmend Bedeutung gewinnen auch die Bereiche E-Commerce, html-Programmierung, Scriptsprache In der Fachschule für Wirtschaft mit der Fachrichtung Betriebswirtschaft und dem Schwerpunkt Absatzwirtschaft (4) hat die IT-Qualifizierung mit dem Fach Wirtschaftsinformatik nur noch einen untergeordneten Stundenanteil. Die Absolventinnen und Absolventen streben daher primär sicherlich Managementaufgaben mit adäquater Nutzung vorhandener Software an. Themen im Bereich Wirtschaftsinformatik sind zum Beispiel die Komponenten automatisierter Informationssysteme, Betriebssysteme und Kommunikationssysteme, Datenbankanwendungen und die organisatorische Gestaltung betrieblicher Informationssysteme
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Betriebliche Probleme werden
wegen fundierter Kenntnisse über optimale Betriebsabläufe als Schwachpunkt
erkannt. Erkannte Probleme werden nicht als unvermeidbar hingenommen, sie werden als
Herausforderungen begriffen.
Diese Herausforderungen werden als Chancen für Entwicklung und Fortschritt erkannt
und genutzt. Die Kompetenzentwicklung in der Fachschule fördert die Bereitschaft,
konkrete Lösungen für nachhaltige Entwicklung zu gestalten.
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Die Gestaltung der Lernprozesse sollte eine erwachsenengerechte Methodenvielfalt berücksichtigen. Neben individuellen Lernphasen sollten kommunikative Prozesse teamorientierte Kompetenzen fördern. Die Entwicklung konkreter Lösungen für nachhaltige Entwicklung sollte durch individuelle Beratung unterstützt werden.
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Die Gestaltung der Lernprozesse sollte durch adäquates IT-Management in der Schule den passenden Rahmen erhalten. Als Management-Aufgaben in diesem Zusammenhang sind mindestens zu nennen: Beschaffung, Betrieb, Support, Schulung und Evaluation> An Komponenten sind dabei bereitzustellen und auf aktuellem Stand zu halten: DV-Infrastruktur, Netzinfrastruktur, Anwendungen und Informationssystem
Orientierungspunkte sollten der pädagogische und gesellschaftliche Bedarf sein |
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Kontakt: fsw@goder.de |